25.04.2026

Das ist schon Terrorismus oder Hochverrat

 Die Mietpreise sind ohne Worte: 43 EUR Kaltmiete pro Quadratmeter für eine 1-Zimmer-Wohnung mit 28 Quadratmetern.

WUCHER und für mich Hochverrat an den Menschen dieses Landes.

Start - Momento Living Berlin

02.07.2025

Merkels Kritik

Angela Merkel, ehemalige Bundeskanzlerin, kritisiert die Zurückweisungspolitik des derzeitigen Bundeskanzlers Friedrich Merz und erhebt den Anspruch, dass jeder Flüchtling, woher er auch immer kommt, ins Land gelassen werden müsse, sobald er "Asyl" sagt, um ihm ein Asylverfahren zu ermöglichen.

Gut, diese Meinung kann sie haben, aber sie ist falsch - so wie sie 2015 schon falsch war, aber damals rannten sie uns die Grenzen ein und es war letztendlich tatsächlich nahe an einer humanitären Katastrophe und somit war ihre eigensinnige Aktion damals wenigstens dadurch gerechtfertigt.

Aber es geht eben nicht nur um Flüchtlinge. Es geht um Verträge, Abkommen und Recht, dass aus solchen resultiert. Da wäre zum Beispiel das sogenannte Dublin-Abkommen,  dass besagt, dass Flüchtlinge in dem Land Asyl beantragen müssen, in dass sie zuerst einreisen. Dieses Abkommen wurde zwar von vielen Staaten unterzeichnet und ratifiziert, nur halten tut sich kein Land daran - außer Deutschland. Wenn sich die Dublin-Vertragspartner nämlich daran halten würden, dürften 99 Prozent der Flüchtlinge gar nicht erst an deutschen Grenzen auftauchen.

Es geht erst einmal um das Grundprinzip und nicht darum, ob und wieviel Flüchtlinge dann in die Länder aufgeteilt werden, die - wie Deutschland - mehr oder weniger in der Mitte der EU liegen. Laut Dublin-Abkommen muss das Asylverfahren im ersten EU-Einreiseland durchgeführt werden. 

Wozu schließen wir Abkommen, wenn sich eigentlich niemand daran hält? Das Abkommen beinhaltet übrigens auch monetäre Pauschalen, welche die Innenländer den Außenländern dafür bezahlen. Und Deutschland zahlt und zahlt - doppelt und dreifach. Wir zahlen den Ausgleich und wir zahlen für die Asylbewerber, die vertragswidrig über unsere Grenzen kommen. Letztendlich zahlen wir dann noch einmal dafür, dass abgewiesene Asylbewerber ins Flugzeug steigen und noch einmal ordentlich an die Länder, die ihre Staatsbürger wieder zurücknehmen.

Und wenn man jetzt mal vom Geld absieht, zahlen wir als Gesellschaft einen hohen Preis, in dem wir uns von vollkommen irrational agierenden Politikern spalten lassen und zulassen, dass u.a. der Islamismus hier immer aggressiver agieren kann oder wir mittlerweile nicht wenigen psychisch stark auffälligen Asylbewerbern begegnen.

Wir begegnen dabei Politikern, die unser Land offensichtlich hassen. Wir begegnen dabei Politikern, die klare antisemitische "Kompetenz" an den Tag legen. Wir begegnen dabei Politikern, die auch ein Problem mit unserer Flagge haben, obwohl diese der Inbegriff der deutschen Demokratiebewegung seit 1848 ist. Wir begegnen dabei Politikern, die auch mit Hilfe der Asyl- und Migrationspolitik unser Land nach ihrem Duktus umerziehen wollen und wie begegnen Politikern, die selbstgefällig über Dinge der Bevölkerung entscheiden wollen, obwohl sie vollkommen lebensfremd sind und außer studentischen Tätigkeiten nie wirklich einer richtigen Arbeit nachgegangen sind - Arbeit im Sinne des gemeinen Volkes: Verkäufer, Handwerker, Bauarbeiter, Ingenieur, Polizist etc..

Diese Politiker sind letztendlich aber auch sehr empfindlich am Start, wenn man ihnen auch mittlerweile oftmals harsch die Meinung geigt. Da können sie dann beleidigt und eingeschnappt dank eines Sinnlos-Paragrafen im Strafgesetzbuch (§188) ganze Staatsanwaltschaften mit ihren Attitüden einer chronischen Kritikferne beschäftigen, die eigentlich andere wichtigere Aufgaben zu bewältigen hätten, z.B. Cum-Ex, Clankriminalität, Betrug und Ähnliches. Stattdessen zahlen sie noch Geld an NGO, mit dem Auftrag, das Volk zu bespitzeln und die "Meinungen" in der Bevölkerung im Sinne dieser Politiker zu lenken und eben Andersdenkende zu diffamieren.

Das Modell Demokratie ist in unserem Land schwer erkrankt und eben zahlreiche Parteien arbeiten daran, diesem den Todesstoß zu versetzen und dazu ist ihnen jedes Mittel recht: Flüchtlinge, Migration, Gender, LGBTQ+ und allseits beliebte Klimawandel.

Das Problem ist, dass dieser Blödsinn parteiübergreifend zelebriert wird: SPD, Grüne, Linke und hier und da auch mal einer von CDU/CSU.

Lediglich die AfD hält dagegen, obwohl die eigentlich auch vollkommen fehl läuft. Das Problem ist letztendlich, dass es außer der AfD keine wirkliche Opposition mehr im Land gibt und in den Parlamenten schon mal gar nicht. Das führt dazu, dass wir uns politisch im Kreis drehen und letztlich sich die Politik nur noch in kleinsten Nuancen bei den etablierten Parteien unterscheidet, was dazu führt, dass nicht nur keine Meinungsvielfalt existiert, sondern dass sich das Land auch nicht mehr weiterentwickelt. Neben ausufernder Bürokratie ein Grund für den massiven Abbau unserer Wirtschaft.


11.05.2025

Das links-grüne Establishment - Eine geplante Diktatur und ihre Folgen

Langsam müsste doch der letzte begriffen haben, worum es dem links-grünen Establishment (nachstehend LGE genannt) geht. Es geht um Kontrolle. Es geht um Gleichschaltung und Abschaffung jeglicher Individualität. Leider halten das viele für eine Verschwörungtheorie. Aber: Es ist keine.

Es geht auch nicht um die Umwelt oder so etwas wie Klimawandel. Das ist nur vorgeschoben als Mittel zur Durchsetzung und natürlich als Geldquelle. Sie sind wieder auf dem Pfad des Menschen verachtenden Kommunismus angelangt. DDR 2.0 - oder noch schlimmer.

Nun stellt sich natürlich die Frage, woran man diesen Willen zum Totalitarismus festmachen kann. Die Beantwortung dieser Frage ist recht einfach:

1. Abschaffung der individuellen Mobilität
Das private Kraftfahrzeug soll verboten werden. Das Fliegen soll verboten werden und wer jetzt denkt, dass dann eben mit dem Zug gefahren wird: Nein, auch das private Zugfahren soll maximal eingeschränkt werden - mit den Worten von Ulrike Herrmann(1) sollen maximal 500 km pro Jahr möglich sein.
Geht es nach dem Ideologen Helge Peukert(2), sollte auch ein massiver Rückbau von Straßen erfolgen.
In dem man z.B. das Reisen einschränkt, verhindert man natürlich auch breitflächige Kommunikation und damit auch Widerstand. Man kann sich eben nicht mehr treffen, wenn einer in Berlin und der andere in München wohnt.

Wir können hier auch schon gerade in den Städten den Beginn dieses Prozesses erkennen, in dem zum Beispiel in Bezirken (z.B. Berlin) in denen das LGE das sagen hat, massiv - auch gegen den Willen der Bevölkerung - begonnen wird, gegen das Kraftfahrzeug vorzugehen, in dem man Parkplätze vernichtet oder ganze Bereiche abriegelt, auch zu Lasten der Rettungskräfte, die zudem noch vom LGE verhöhnt werden, wenn sie sich beschweren.

2. Wohnraumkontrolle
Auch dies werden die ehemaligen DDR-Bürger sicherlich wiedererkennen: Wohnraum auf Zuteilung. Jede Person hat Anspruch auf Wohnraum der Größe X und wer zu viel davon hat, muss entweder in eine kleinere Wohnung ziehen oder bekommt ggf. Untermieter. Das nannte man früher sozialistische Wohnraumlenkung.
Wenn es nach den Hardcore-Ideologen des LGE sollte es gar keine einzelnen Wohnungen im heutigen Sinne mehr geben, sondern nur noch Wohngemeinschaften, sprich: Jeder bekommt ein paar Quadratmeter Kammer zum Schlafen und der Rest spielt sich nur noch in Gemeinschaftsräumen ab.

Wenn es nach dem LGE geht, soll es auch keine Einfamilienhäuser oder Eigentumswohnungen geben. Für das LGE haben Einfamilienhäuser den gleichen Status wie private Kraftfahrzeuge und Eigentumswohnungen sind Vermögen und Vermögen ist eh verpönt, wozu wir gleich kommen werden.

3. Vermögen
Auch Vermögen ist dem LGE ein Dorn im Auge. Was heute der Milliardär ist, der geneidet wird, ist morgen der Otto-Normal-Bürger: enteignet. So philosophiert auch hier die LGE-Ideologin Ulrike Herrmann, dass auch Banken abgeschafft werden müssten, weil man sie nicht mehr braucht. Ohne Banken und somit auch ohne Geld gibt es nur noch Sachvermögen und dieses wird enteignet und neu verteilt. Rationierung und Kontingente sind hier die Schlagworte und zwar in allen Lebensbereichen der Bürger.

4. Rationierung und Kontingente
Wenn es nach dem LGE geht, wird von Staat festgelegt, was in welcher Menge produziert wird und wie viel jeder Mensch Anspruch auf irgendetwas hat. Das beginnt heute beim bereits allseits bekannten CO²-Kontingent. Es wird weitergehen bei der Zuteilung von Energie und wird enden bei Kleinigkeiten wie einem Teelöffel oder einer Büroklammer. Viele Dinge wird es überhaupt nicht mehr geben. Hier träumt der o.g. Peukert zum Beispiel von einem Verbot von Allesschneidern (sprich Brotmaschine) oder Waschmaschinen, Fernsehern etc. sofern diese nicht ausschließlich gemeinschaftlich genutzt werden. Die o.g. Herrmann spricht von Kriegswirtschaft. Ohne Banken, Geld und Vermögen läuft das auf Bezugsscheine heraus, digital natürlich, damit man sie jederzeit bei Querschlägern auch entziehen kann. Mit anderen Worten: Du hast Anspruch auf einen Schlüpfer pro Jahr, reisst Du die Klappe zu weit auf, kriegst du gar keinen. Alles in Allem wünscht sich das LGE eine Art maoistische Kulturrevolution und Planwirtschaft. Das gängige Schlagwort ist Umverteilung.

5. Socaial Score
Um die Menschen unter Kontrolle zu halten, wird es - wie in China - Social Score geben, über die reguliert wird, was man darf und nicht darf. Wer brav mitspielt, bekommt Punkte und wer sich aufmüpfig verhält, dem werden Punkte abgezogen. Diese Punkte werden dann vermutlich direkten Einfluss auf das Bezugssystem der Rationierungen und Kontingente haben.

Bereits heute nimmt der ideologische Verrat an den Menschen durch das LGE Fahrt auf. Jeder, der gegen diesen Wahn eintritt, wird als rechts oder gar als Nazi diffamiert. Da muss man heutzutage nicht einmal etwas mit der AfD gemein haben, sondern einfach nur Demokrat und Freund des Grundgesetzes sein. Die Schlägertrupps des LGE zermürben das Volk. Es wird zusammengeschlagen, gebrandschatzt und offen gedroht und wer es wagt, die Protagonisten mal verbal anzugreifen, wird zudem mit Anzeigen überzogen und diverse Staatsanwälte und Richter machen dabei willfährig mit, denn alles andere könnte der Karriere schaden.
Nun sei allerdings auch gesagt, dass sich auch Politiker nicht beleidigen lassen müssen. Ob allerdings "Schwachkopf" eine relevante Beleidigung und der §188 StGB überhaupt gerechtfertigt ist, sei dahingestellt. Der Unterschied zwischen §185 StGB (Beleidigung) und dem §188 StGB ist nämlich die Verfolgungsart. Während nämlich Taten nach dem 185er ein Vergehen darstellen, von nach Stellung eines Strafantrages seitens des Geschädigten ermittelt werden kann, sind Taten nach dem 188er ein Verbrechen und somit immer ein Offizialdelikt, bei dem ermittelt werden muss.

Das LGE schreckt dabei nicht einmal davor zurück, sich selbst als demokratisch oder gar demokratisch legitimiert zu bezeichnen, dabei steht kaum jemand weniger auf dem Boden unseres Grundgesetzes, als das LGE. Die Meinungsfreiheit wird massiv mit Füßen getreten, die Pressefreiheit ist defacto eingeschränkt, was zum Beispiel das kurzfristige COMPAKT-Verbot bewiesen hat. Man muss diese Postille nicht mögen, dennoch hat sie laut Grundgesetz Bestandsrecht.

Zitat Artikel 5 Absatz 1 des Grundgesetzes:
Jeder hat das Recht, seine Meinung in Wort, Schrift und Bild frei zu äußern und zu verbreiten und sich aus allgemein zugänglichen Quellen ungehindert zu unterrichten. Die Pressefreiheit und die Freiheit der Berichterstattung durch Rundfunk und Film werden gewährleistet. Eine Zensur findet nicht statt.

Auch wenn die COMPAKT den größten Mist schreiben würde, so wäre ein Verbot gegen das Grundgesetz, denn dieses schreibt Pressefreiheit und Zensurverbot vor. Das LGE baut sich gerade eine eigene antidemokratische Rechtsphilosophie auf und versucht diese mit allen möglichen Tricks und Winkelzügen ins geltende Recht zu etablieren, eben auch mit Hilfe willfähriger Staatsanwälte und Richter. Hier erwähnt sei auch das angestrebte AfD-Verbot. Man muss sicherlich kein Fan der AfD sein, um dieses Bestreben zu hinterfragen. Es ist legitim, gegen eine Masseneinwanderung fremder teilweise nicht kompatibler Kulturen zu sein, genauso wie es legitim ist, dafür zu sein. Das nennt man Demokratie und Meinungsfreiheit. Es war legitim, gegen die Etablierung eines obskuren "Selbstbestimmungsrechtes" zu sein, dass die biologische Tatsache leugnet, dass es nur zwei Geschlechter gibt. Die Betonung liegt auf "war legitim", denn mit der Schaffung des sogenannten Selbstbestimmungsgesetzes wurde defacto die Nennung der Wahrheit unter Strafe gestellt. Auch eine eher fragwürdige Errungenschaft des LGE. Es ist legitim, gegen die gleichgeschlechtliche Ehe zu sein. Genauso ist es legitim, dafür zu sein. Es ist legitim, Politiker auch verbal hart anzugehen. Es ist legitim, dafür die zur Verfügung stehenden Mittel zu nutzen. Sprich: Es ist legitim seine Meinung zu sagen und wenn man der Meinung ist, ein Politiker ist ein Schwachkopf, weil er nach eigener Ansicht einfach eine beschissene Politik zelebriert, dann ist das Meinungsfreiheit und die ist nun einmal grundgesetzlich garantiert. Nicht grundgesetzlich ist hingegen, wenn man zum Tod von Politikern aufruft oder sie als "Fo..e" oder schlimmeres bezeichnet. Da findet dann der Absatz 2 vom Artikel 5 des Grundgesetzes seine Berechtigung. Natürlich macht das Internet nebst sozialer Medien die öffentliche freie Meinungsäußerung einfacher. Wo man sich früher mit einem Leserbrief zu einem Zeitungsartikel äußerte, erledigt man das heute eben schnell selbst - mit Text, mit Film, mit Reichweite. Darum müssen sich nun einmal auch Politiker einstellen - ohne Einschränkung der im Grundgesetz fixierten Rechte.

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(1) Ulrike Herrmann, geboren 1964 in Hamburg, Mitglied B90/Die Grünen, Journalistin u. Publizistin, antikapitalistische Öko- und Klimaaktivistin.
Maßgebliche Publikation: "Das Ende des Kapitalismus - Warum Wachstum und Klimaschutz nicht vereinbar sind ..."

(2) Helge Peukert, geboren 1956 in Northeim, Mitglied in der NGO attac, Wirtschafts- und Staatswissenschaftler, Professor an der Universität Siegen.
Maßgebliche Publikation: Forderungskatalog für die "Letzte Generation" mit über 66 Forderungen für ein Notstandsgesetz. (Klima: 66 radikale Forderungen, die euer Leben verändern würden - Business Insider)



17.08.2024

Gemeinsamkeiten einer Entstehung

Auch wenn es das grüne Establishment ungerne hört und sich die Welt seine ganz besondere elitäre Art schön redet, so ist eines Tatsache: Die Grünen haben viel mit der Alternative für Deutschland gemein.

Beide Parteien sind als Sammelbewegung aus unterschiedlichsten politischen Richtungen entstanden.

Die Grünen entstanden als ökologische Sammelpartei unter anderem aus Altnazis, Rechtsnationalen, Linksextremisten, Anhängern der 68er Studentenbewegung, Sympathisanten und Anwälten der Terrorgruppe RAF, Atomkraftgegnern, Esoterikern, Pädophilen, Pazifisten, Hausbesetzern und Naturschützern.

Als die Partei in den 80ern das erste Mal in die Landesparlamente und in den Bundestag einzog, wollte mit der sogenannten "Turnschuhfraktion" niemand etwas zu tun haben, die Partei war verpönt. Und genauso wie die AfD heute, waren die Grünen nicht bereit, sich zu assimilieren. Es waren SPD-geführte Länder und letztendlich die Regierung Schröder, welche die Grünen hof- und salonfähig machten.

Lustigerweise hießen viele Querableger der grünen Parteientstehung auch "Alternativ..., z.B. "Alternative Liste". Während die AL Berlin eher das Spektrum der heutigen Grünen abdeckte, waren die Grünen selbst in Berlin äußerst rechts und sehr umtriebig In Hamburg hingegen war es genau anders herum.

Irgendwann hat sich das alles reguliert, einige sind geblieben, andere gegangen und mit dem Zusammenschluss der Grünen mit den ostdeutschen Grünen und der DDR-Bürgerrechtspartei Bündnis 90 entstanden letztendlich die heutige Bündnis90/Die Grünen.

Die Alternative für Deutschland hat eine ähnliche Geschichte. Geprägt durch die Erfahrungen der Griechenland-Euro-Krise entstand die Partei als Euro- und EU-kritische Partei und die Bündnis-Grünen als Sammelbewegung unterschiedlichster politischer, wirtschaftlicher, dafür Euro-kritischer Akteure. Die teils namhaften Erstakteure der AfD sind bis auf wenige, wie Alexander Gauland, mittlerweile ausgetreten: Lucke, Petry, Henkel, Meuthen und viele mehr.

Gleichsam wie bei den Grünen (Normalos vs. Fundis) gab es auch bei der AfD heftige Flügelkämpfe unter anderem mit der äußerst rechtslastigen Gruppierung "Der Flügel" deren Oberguru der thüringische AfD-Landesvorsitzende Höcke ist. Der Flügel setzte sich innerparteilich weitgehend parteipolitisch durch, was zur weiteren Abwanderung nach rechts und zum weiteren Verlassen der Partei durch gemäßigte Parteigänger führte.

Fazit:

Die AfD entstand rund 30 Jahre nach den Grünen, machte letztendlich die gleichen Erfahrungen und wird diese auch weiter machen, einschließlich Regierung in Bundesländern und hier wird sich die Spreu vom Weizen trennen, denn die Wähler verzeihen keine Fehler. Da die AfD, wie die Grünen, nicht unbedingt die fachlich hellsten Köpfe am Start hat, wird der Spuk in BB, TH und SA vermutlich nur fünf Jahre gehen, denn bisher hat sich noch jede Partei mit ihrer Regierungsverantwortung entzaubert.

11.08.2024

Was die AfD stark macht, sind die Fehler der Etablierten ...

Ein großer Teil der Bundesländer des Beitrittsgebietes wählen im September 2024, allen voran Sachsen und Thüringen am 1.September, gefolgt von Brandenburg am 22.September. So weit, so gut.

So ein Megawahljahr ist ja in der Regel auch nicht so schlimm, wenn ...

Ja, wenn es da nicht die AfD und neuerdings das BSW (Bündnis Sahra Wagenknecht) gäbe, was die bisherigen Stammparteien CDU, SPD, Grüne, FDP und die Linke in schiere Panik versetzt, denn gerade einmal die CDU kann sich in den Umfragen im prozentualen oberen Segment halten, große Verlierer werden die derzeitigen Bundesregierungsparteien SPD, Grüne und FDP sein. Hier steht sogar zu befürchten, dass in dem einen oder anderen Bundesland die Fünf-Prozent-Hürde greifen könnte.

Bei den Linken kommt erschwerend die Abspaltung von Mitgliedern und Wählern Richtung BSW dazu.

Das Desaster dieser Parteien ist dagegen hausgemacht. Spätestens die teils "demokratiefernen" Entscheidungen der jeweiligen Parlamentsparteien in Bund und Ländern während der Coronazeit waren fördernd für den Niedergang der bis dahin fest etablierten Parteien. Dass da vieles nicht ganz so rechtmäßig verlief, wie man es uns weismachen wollte, zeigt der Leak der nicht geschwärzten RKI-Protokolle. 

Man muss allerdings eines entschuldigend dazu sagen: Es war die erste Pandemie in diesem Ausmaß, die zumindest am Anfang die strikten Maßnahmen erforderlich machte (Lockdown 1). Alles was danach im Laufe der Zeit an Einschränkungen der Freiheit kam, war eher antidemokratisch zermürbend als zielführend. Begrifflichkeiten wie Coronaleugner, Impfverweigerer, Pandemie der Ungeimpften und Querdenker für Kritiker der Freiheitseinschränkungen oder Menschen, die eben so eine binnen weniger Monate entwickelte Impfung als kritisch betrachteten und von ihrem Recht Gebrauch machten, sich eben nicht impfen zu lassen, wurden - auch durch die Medien - gesellschaftsfähig etabliert. Es gab nur eine zulässige Meinung und das war die der Regierung. Wer das anders sah war rechter Querdenker, Nazi, Verschwörungstheoretiker und überhaupt: Ein Feind des Staates.

Ein Staat, der versuchte, immer wieder neue Panik zu schüren, um seine Maßnahmen nicht abschwächen oder einstellen zu müssen. Erst als es gar nicht mehr anders ging, wurde die Pandemie für beendet erklärt. Allen voran als Panikeinpeitscher fungierte Karl-Heinz Lauterbach, zum Dank wurde er 2021 Bundesgesundheitsminister und damit mit der Amtsbefugnis zur Panikmache ausgestattet.

Nun, Corona ist vorbei. Erst einmal.

Allerdings muss man jetzt nicht denken, dass die Regierenden aus ihren Fehlern der Coronazeit gelernt hätten. Im Gegenteil: Sie wiederholen genau diese Fehler und nutzen dabei gleich mehrere Themenfelder zur Diffamierung kritischer Geister und Andersdenkender. Besonders hervorzuheben sind hier die Themen Klimawandel, Ukrainekrieg, Queer-Gender-Problematik und die Migrationspolitik. Wieder wird hier derjenige beschimpft, als rechts und als Nazi diffamiert, wer mit der Regierungsmeinung nicht einher geht. Es reicht schon, hier kritische Worte zu finden, um in das Fadenkreuz der Regierung und ihrer diversen Trolle im Internet zu geraten.

Das beste Beispiel dafür ist derzeit das kürzlich erfolgte Verbot der rechtslastigen Zeitschrift "Compact". Ja, die Zeitschrift ist rechter Schrott, den niemand braucht, aber es gab auch schon andere rechte oder rechtsextremistische Zeitungen und Zeitschriften, die nicht verboten wurden, die "National-Zeitung" zum Beispiel, die bis zu ihrer Selbstauflösung erschien. Der Verleger Gerhard Frey (u.a. Gründer der DVU) ergoss sich darin in nationalsozialistischen Parolen bis hin zur strafbaren Leugnung des Holocausts. Verboten wurde das Pamphlet dennoch nie, was zu der Frage führt: Was hat "Compact" anders gemacht, um verboten zu werden. Antwort: Nichts.

Die Regierung ist anders. Die Ampel-Regierung verträgt keine Gegenrede und so zu verstehen ist auch des vermutlich im Herbst kommende "Demokratiefördergesetz", dass die "Verhöhnung des Staates/der Regierung" unter Strafe stellen soll, sowie die "Hassrede", die derzeit strafrechtlich nicht erfasst ist. Was für die Initiatoren diese "Hassrede" ist, lässt diese gezielt offen.

Jährlich gibt die NGO "Reporter ohne Grenzen" einen Monitoringbericht heraus, in dem die Meinungs- und Pressefreiheit eingeschätzt und bewertet wird. In diesem Bericht ist Deutschland binnen weniger Jahre von Platz 13 auf Platz 21 (2023) abgefallen und das Verbot von "Campact" wird Deutschland wohl auf Platz 24 schieben. Beschämend für ein Land, dass aufgrund seines Grundgesetzes eigentlich unter den ersten zehn rangieren sollte.

Ebenso beschämend ist es in der Summe der Dinge, wenn die Bürger und Wähler ihre demokratischen Rechte und Freiheiten eher von extremistischen Parteien, wie die AfD, vertreten sehen und die bisher etablierten Parteien offensichtlich aufgegeben haben.

Das Problem ist, dass es für diese Parteien offensichtlich leichter ist, diese Menschen als Nazis, Rechte oder Putinversteher oder Ähnliches zu diffamieren, als in sich zu gehen und sich auf Suche nach eigenen Fehler zu begeben. Stattdessen dreht man weiter an der Verbotsspirale oder ergießt sich elitär, wie bei den Grünen, in Selbstbeweihräucherung und ureigenstem Personenkult um Habeck. Grüne machen keine Fehler. Aber die anderen sind auch nicht viel besser, wie man an den Aktivitäten der Bundesinnenministerin Faeser (SPD) auch deutlich erkennen kann. Das Witzige an den Grünen ist, dass diese im Schnitt zwischen 10 und 16% herumdümpeln und meinen, sie bzw. Habeck hätten damit Anspruch auf den Bundeskanzlerposten. Mehr Realitätsferne geht fast schon nicht mehr.


19.01.2024

Links: Gegen rechts - aber nicht wirklich: Judenhass ist doch ok ...

 Die deutsche Wirklichkeit hat ein neues Projekt für sich entdeckt.

Seit dem Bekanntwerden der Correktiv-Recherche über ein Treffen rechtslastiger Figuren in der Potsdamer Villa Adlon, in der laut Correktiv die "Remigration" von Millionen Menschen nach Afrika geplant oder zumindest besprochen wurde, wird fleißig gegen Rechts, insbesondere die AfD, demonstriert. Es werden auch neue Spielchen erfunden, wie: Wer rennt am Schnellsten aus einem Plenarsaal, wenn die AfD labert.

Sicherlich, unbestritten, sind die politischen Ziele der AfD alles andere als demokratisch integer. Aber was die Veranstaltung selbst angeht, wird gerade unterschlagen, dass auch mindestens vier CDU-Mitglieder der zweiten und dritten Reihe bei diesem ominösen Treffen dabei waren, bei dem wieder ein kleiner nichtsnutziger Österreicher große Reden schwingen durfte. 

Man kann sich in der Breite und Masse durchaus darüber einig sein, dass die Veranstaltung, die sicherlich absichtlich im Stile der einstigen Wannsee-Konferenz der Nazis im Jahr 1942 stattfand, um eines der übelsten Ereignisse des braunen Sumpfes der letzten Jahrzehnte handelt, wenn man mal die thematik NSU außen vor lässt.

Dennoch ist es erstaunlich, wie laut die linke Filterblase wird, allerdings im Vergessen der Tatsache, dass große Teile der selbigen gerade Vollhass auf Juden und Israel schieben und den Hamas-Freund mimen. Migranten ausweisen ist scheiße, Juden bashen ist hingegen legitim.

In einer Kolumne der Jüdischen Allgemeine vom 18. Januar 2024 schrieb der Journalist Tobias Huch einen Beitrag über die Mitschuld von Gaza-Zivilisten an dem Hamas-Massaker vom 7. Oktober 2023 in Israel.

Dafür wird er gerade von der deutschen linken Twitterblase massiv angegangen, aufs Übelste beschimpft und sogar in Tweets mit Mord bedroht. Auffällig: Viele von denen, die diese Tweets absetzen, freuen sich über die Massen, die in den letzten Tagen aufgrund der Correktiv-Recherche angestrebten Anti-AfD-Demos teilnahmen und geben den Antifaschisten.

Welch verlogene Scheiße! Ehrlich. Da geht mir die Schädeldecke hoch.

Aber kommen wir doch einmal zu den gepflegten Fakten:

Natürlich tragen die Zivilisten in Gaza eine Mitschuld an den Ereignissen des 7. Oktober 2023. Sie haben mitgemacht. Sie haben den Weg dazu bereitet. Sie halten die israelischen Geiseln gefangen. Sie haben das Massaker gefeiert. Sie unterstützen zum überwiegenden Teil die Hamas. Viele von ihnen haben sich für das Mitmachen auch noch fürstlich bezahlen lassen.

Was soll also jetzt das Gejaule? Wir wissen alle, dass derartige Terrorakte immer eine neue Zeitrechnung nach sich ziehen - davor und danach und danach ist alles anders und wird nie wieder so sein, wie davor. Alles Tun hat seine Konsquenzen und Verbrechern scheißt das Karma früher oder später mitten ins Gesicht. Und Israel wird mit Recht solange keine Ruhe geben, bis der Letzte Täter des Massakers zur Rechenschaft gezogen wurde.


13.01.2024

Braune Sümpfe - Verschwörerkreis der Villa Adlon

Kann es sein, dass so ein kleiner völkischer unterbelichteter österreichischer Kotzklumpen (kurz Kotzi)_ versucht, die Weltherrschaft an sich zu reißen? Zumindest macht er schon mal einen auf "Wannseekonferenz" und man kann sicher sein, dass es genau der Plan war, dies eben genauso zu tun.

Kotzi ist in der supadupa Rächtszähne unseres Landes fest alimentiert, auch wenn es ruhig um ihn und seine "Bewegung" geworden ist. Kotzi schreibt Bücher und veröffentlicht sie über die rechten Verlage eines gewissen Kubifick und prollt in diesen arisch herum, fermentiert gedanklich vom großen Austausch und seiert arisches Dummwissen ab, dabei selbst aussehend, wie ein heruntergekommener nordafrikanischer Schlauchbootbesitzer - wobei man sagen muss, dass jeder nordafrikanische Schlauchbootbesitzer mehr Eier in der Hose hat, als diese österreichische Bumsbirne. 

Naja, der olle Ado-Hit entsprach, wie sein Glamauktrompeter Klumpfuß-Pöbbels auch nicht gerade den eigenen Vorstellungen des arischen unversehrten Helden, was wohl in den eigenen physischen und psychischen Unzulänglichkeiten der Naziprotagonisten lag. Schon damals waren Nazis eigentlich lebensunfähige Versager, am Leben gehalten von Drogen, die ihnen  die Scheiße ins Oberstübchen schoben, statt diese, wie jedes menschliche Wesen, über den Darm und das Arschloch ins Klo abzusondern. Dieser Defekt machte sie halt selbst zum Arschloch und heute ist das nicht anders. Moderner orchestriert, aber im Grunde dennoch nicht anders. Und der Chef hat immer nur ein Ei.

Verheiratet ist Kotzi übrigens mit einer US-Nazibratze.

29.11.2023

Das „Dienstwagenprivileg“ – Warum sich die Klima-Bubble selbst belügt

Ja, es gibt Beschäftigte, Firmeninhaber etc., die ein Firmenfahrzeug auch privat nutzen dürfen und das wird von der grünen Filterblase gerne als „Dienstwagenprivileg“ (kurz: DWP) angegriffen und vor allem: fehlinterpretiert und dessen Abschaffung gefordert wird.

Es ist für die Masse der davon betroffenen normalen Arbeitnehmer*innen kein Privileg, sondern berufliche Notwendigkeit und es ist ein Trugschluss der grünen Filterblase, eine Abschaffung des DWP würde irgendetwas Positives für das Klima bedeuten würde.


Nun muss man erst einmal definieren, was das DWP überhaupt bedeutet. Es gibt Firmenwagen, die hat fast jedes Unternehmen. Grundsatz ist hier, dass man in die Firma fährt, dort das Fahrzeug holt, seiner Tätigkeit nachgeht und zum Dienstende das Fahrzeug wieder bei der Firma auf den Hof stellt. Das Fahrzeug wird in der Regel max. Acht Stunden bewegt und steht den Rest auf dem Firmengelände oder schlimmstenfalls auf der Straße vor der Firma.

Die Arbeitnehmer*innen hingegen fahren entweder mit dem ÖPNV zur Arbeit oder meist mit dem eigenen Fahrzeug. Ökologisch ein Desaster, denn es gibt dann zwei Fahrzeuge, die in der Masse des Tages kaum bewegt werden.

 

Jetzt hat der Gesetzgeber eine Möglichkeit geschaffen, die Ausnutzung der Firmenwagen deutlich zu erhöhen, in dem er die private Nutzung der Fahrzeuge erlaubt und dafür eine steuerliche Basis gefunden hat, das DWP. Dienstwagen sind also Firmenwagen, die von den Arbeitnehmer*innen mit nachhause genommen und privat genutzt werden dürfen. Basis dafür sind dann die sogenannten Firmenwagenrichtlinien des Unternehmens. Hier gibt es jetzt zwei Möglichkeiten:

  1. Das Führen eines Fahrtenbuches und die km-gerechte Versteuerung der privaten Fahrten;

  2. Die pauschale Versteuerung des geldwerten Vorteils über die sogenannte Ein-Prozent-Regelung auf Basis des Brutto-LISTENPREISES des Fahrzeugs.

Der Brutto-LISTENPREIS (BLP) ist nicht der Kauf- oder Leasingpreis des Fahrzeugs sondern der vom Hersteller gelistete Preis, der in der Regel bis zu 30% höher ist, als der tatsächliche Preis, zu dem das Fahrzeug erworben oder geleast wurde und er enthält zudem die Mehrwertsteuer. Also schon an dem Punkt zahlt der Arbeitnehmer schon einmal ordentlich drauf. Der monatliche zu versteuernde und mit Sozialabgaben belegte geldwerte Vorteil (GWV) berechnet sich wie folgt:

 

GWV = (BLP * 1,00 %) + (BLP * 0,03 % * km einf. Arbeitsweg)

 

In Beispielzahlen:

Arbeitsweg: 20 km

BLP = 30.000 EUR

1,00 % = 300,00 EUR

0,03 % = 9,00 EUR

Also:

(30.000 * 1,00%) + (30.000 * 0,03% * 20) = 300,00 + 180,00 EUR = 480,00 EUR GWV

 

Dieser GWV wird auf den Bruttolohn des Arbeitnehmers aufgeschlagen und mit den üblichen Abgaben belegt (Steuer/SV).

 

 

ohne Firmenwagen

mit Firmenwagen

Gehalt

3.000,00 €

3.000,00 €

+ geldwerter Vorteil Firmenwagen (1,00 % Regelung)

-

300,00 €

+ geldwerter Vorteil Fahrkosten
    (30.000 * 0,03% * 20 km)

-

180,00 €

zu versteuerndes Brutto

3.000,00 €

3.480,00 €

Abgaben

 

 

- Rentenversicherung  (18,60 %)  

279,00 €

323,64 €

- Arbeitslosenversicherung  (2,60 %)  

39,00 €

45,24 €

- Pflegeversicherung  (4,00 %)  

69,00 €

80,04 €

- Krankenversicherung  (16,20 %)  

243,00 €

281,88 €

Summe Sozialabgaben

630,00 €

730,80 €

 

 

 

Steuern

 

 

- Lohnsteuer

337,33 €

451,08 €

- Soli-Zuschlag

0,00 €

0,00 €

- Kirchensteuer

0,00 €

0,00 €

Summe Steuern

337,33 €

451,08 €

 

- geldwerter Vorteil

 

- 480,00 €

Netto

2.032,67 €

1.818,12 €

 

Der Arbeitnehmer im Beispiel zahlt also 100,00 EUR mehr SV-Beiträge (den gleichen Beitrag zahlt auch der Arbeitgeber) und 113,75 EUR mehr Lohnsteuer. Im vorliegenden Beispiel sind das netto 214,55 EUR netto weniger in der Lohntüte, als wenn das Auto nicht da wäre.

Es ist also erst einmal für den Arbeitnehmer kein billiger Spaß, aber es wäre natürlich gelogen, wenn man sagt, dass es sich nicht rechnet.

Es rechnet sich zumindest bei den Belastungskosten eines Fahrzeugs und da nicht einmal monetär sondern rein praktisch, denn man muss sich um nichts kümmern.

 

Die Vorteile sind eher wirtschaftlicher und ökologischer Natur, auch wenn das die Klima-Bubble nicht wahrhaben möchte.

Warum ist das so?

Zum Einen ist die tatsächliche Ausnutzung des Firmenwagens wesentlich größer, somit tatsächlich auch wirtschaftlicher.

Zum Zweiten gibt es dadurch tatsächlich weniger Kfz auf den Straßen, sprich: Gäbe es diese Regelung nicht, gäbe es statt 48 Mio. zugelassenen PKW vermutlich 50 Mio. oder mehr, denn wer einen Firmenwagen mit Privatnutzung hat, hat eher selten einen eigenen PKW.

Und zum Dritten kann auch das Arbeitszeitmanagement des Unternehmens davon profitieren, was dieses letztendlich effizienter macht.

Und Viertens bedeutet es, dass zumindest im theoretischen Teil des Gedankens weniger Kfz hergestellt und später recycelt werden müssen.

 

Die Alternativen zum DWP sehen also recht schlecht aus – wirtschaftlich, wie ökologisch.

 

Nun kann man noch trefflich drüber streiten, ob das DWP für alle Arten von PKW gelten soll oder ob man den Listenpreis irgendwo deckelt. Die Masse der Menschen, die das DWP nutzen, sind hingegen ganz normale Arbeitnehmer, die für ihren Job einfach mobil sein müssen, aus welchen Gründen auch immer und für die eine Mitnahme des Fahrzeuges auch eine deutliche Arbeitserleichterung ist.

Natürlich gibt es dann auch die Chefs, Freiberufler oder Einzelunternehmer, die sich einen Porsche als Dienstwagen gönnen. Das wie gesagt kann und sollte man vielleicht deckeln, aber wer will einem Eigentümer eines Porsche-Autohauses vorschreiben, dass er keinen Porsche als Dienstwagen fahren darf, sondern sich auf Fiat Uno beschränken muss (übertrieben gesprochen)? Wer ein 150.000-EUR-Auto als Dienstwagen fährt, muss dieses auch versteuern, was hier für 1.500 EUR mehr Steuerlast/SV bedeuten würde.

 

Und jetzt nehme ich mich selbst als Beispiel: Ich fahre insgesamt, also dienstliche und private Fahrten zusammen, im Schnitt zwischen 1500 und 2000 km im Monat. Der Anteil der Privatfahrten beträgt im Schnitt keine 10 Prozent. Ein eigenes Auto wäre für alle Seiten höchst unwirtschaftlich. Für mich, weil ich definitiv ein eigenen PKW hätte. Für die Firma, weil der Firmenwagen 16 von 24 Stunden herumstehen würde und für die Umwelt, weil mehr Autos noch mehr Fläche verbrauchen, mehr Ressourcen kosten und mehr Recyclingaufwand verursachen würden. Zudem wäre der Benzinverbrauch höher, denn es stehen dann zwei Autos mit vollem Tank auf der Piste und bekanntermaßen verursacht auch die Herstellung von Sprit jede Menge Klimakiller.

 

Die Klima-Bubble lügt sich hier also in die eigene Tasche. Das DWP ist unter dem Strich nichts anderes, als ein vom Arbeitnehmer steuerlich gefördertes Carsharing light. 

22.07.2023

Grüne Umerziehung - Eine Verschwörungstheorie

 Die "grüne Umerziehung" wird immer als Verschwörungstheorie abgetan. 

Verschwörungstheorie? Wie immer eine gezielte Verharmlosung, aber wie so oft, steckt auch in der absurdesten Verschwörungstheorie irgendwo ihr Quäntchen Wahrheit und so ist es auch mit der "grünen Umerziehung".

Ein Beispiel ist das Thema "Wohnen". Zu diesem Thema gibt es mittlerweile die wildesten Ideen. So möchte der Wirtschaftsprofessor Steffen Sebastian von der Uni Regensburg, dass für alte Menschen in großen Wohnungen erstens die Miete drastisch angehoben wird, um sie aus diesen zu vergraulen und zweitens, dass für diesen Personenkreis der Mieterschutz fällt, sprich: Alte in vermeintlich größeren Wohnungen dürften dann aus der Wohnung gekündigt werden, sobald ein Jüngerer Bedarf anmeldet. Der Herr Sebastian ist auch der Meinung, dass es genügend Wohnraum gäbe und dass dieser lediglich falsch verteilt wäre. Allein diese Wahrnehmung ist ein Absurdum, denn es fehlt genau an kleinen Wohnungen - für die jungen Menschen, die eine Erstwohnung suchen genauso, wie für alte Menschen, die eine kleine altersgerechte Wohnung suchen. Wieviel Wohnraum er für einen alten Menschen für angemessen hält, erwähnt der Herr Sebastian vorsichtshalber nicht öffentlich. 

In eine ähnliche Kerbe schlägt ein Begriff: Progessive Wohnraumsteuer.

Diese ist bei den Grünen sehr beliebt, wie sich gleich zeigen wird. Progressive Wohnraumsteuer bedeutet: Es gibt einen steuerfreien Grundwohnraum von Xm2 pro Person und für jeden Quadratmeter, der darüber liegt, wird eine Steuer progressiv erhoben - je mehr, je höher die Steuersätze. Das gilt dann nicht nur für gemieteten Wohnraum, sondern auch für Wohneigentum, in dem man lebt.

Kommen wir zu dem Herrn Philipp Bruck (B90/Die Grünen), seines Zeichens Mitglied der Bremer Bürgerschaft. Der Herr Bruck ist nun bundesweit sicherlich nicht so bekannt und populär, aber er zeigt in seinem Blogbeitrag "Ein Plädoyer für weniger Wohnraum" deutlich, was er als Grüner denkt und er würde sich sicherlich nicht soweit öffentlich hinauslehnen, wenn das nicht generell eine populäre Auffassung und ein Ziel der Grünen wäre.

Er begründet seine "Gedanken" mit dem Nichterreichen der Pariser Klimaziele, fabuliert, dass man ja in den 1970er Jahren mit 25 m2 pro Nase gelebt hätte und dies heute ja 45 m2 wären, weshalb wir ja heute genauso viel Heizenergie bräuchten, wie damals und schnell findet man sich schnell in den knapp über 60 Notstandsthesen vom klimareligiösen Fanatiker Prof. Helge Peukert wieder und zwar Punkt für Punkt.

Was sind nun die Ideen des Bremer Bürgerschaftsmitgliedes Bruck?

Auch hier kommt die "kommunale Wohnraumsteuer" zum Vorschein und zwar ab 40m2 Wohnraum pro Person.

Auch Bruck spricht von einem Flächenversiegelungsmoratorium, sprich: Verbot von jeglichem Wohnungsneubau, sofern dafür neue Flächen erschlossen werden müssten.

Hier ein besonders exemplarisches Zitat aus dem Blog von Herrn Bruck:

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"So eine Politik wäre gleich doppelt klimafreundlich: Sie trägt zum Beispiel auch zu mehr gemeinschaftlichem Wohnen bei. Das ist nicht nur sozialpolitisch gut, sondern fördert auch, Dinge gemeinschaftlich zu nutzen, sei es die WG-Küche, die Bohrmaschine, das Lastenfahrrad oder das Car-Sharing-Auto. Und wenn mehr Menschen auf weniger Raum leben, werden auch die Transportwege kürzer. Das heißt: mehr Fußverkehr, mehr Radverkehr, weniger Gründe für private Autos. Bei der Gelegenheit sollte deshalb gleich, längst überfällig, die Regelung abgeschafft werden, dass Neubauten mit PKW-Parkplätzen ausgestattet werden müssen.

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Es geht also auch ihm mehr oder weniger um die "Käfighaltung" der Menschen. Das, was man Tieren heute berechtigter Weise nicht mehr zumuten möchte, ist - wenn es nach den Grünen und ihren Vordenkern geht - das neue Los des Menschen: Eine Pritsche, ein Tisch, ein Stuhl und ein Schrank. Der Rest, ganz maoistisch: Gemeinschaftseigentum und der stärkste Hahn im Käfig und grüne KaPo und Rudelführer bestimmt, viel Platz jedem im Kühlschrank zu steht, wann wer seine zugeteilte Wäsche waschen darf, was gekocht wird und wann wer scheißen und duschen darf. Den Rest regeln dann die 15-Minuten-Banlieus, die uns künftig zugedacht sind.

Das ist offensichtlich "The new green deal", das neue Leben, dass die Grünen für uns erdacht haben. Verschwörungstheorie? Nein. Es ist reale ideologische Gedankenwelt in den grünen Köpfen. Nimmt man dann doch die anderen Ausschweifungen hinzu, die z.B. Peukert in seinem Notstandsplan fabuliert, dann kommen wir auf eine sehr sehr dunkle Welt zu. 

Die Grünen verfolgen eine Art religiöser bis faschistischer Ideologie. Sie halten sich, ihr Denken, ihre Ideologie und ihre Philosophie für das Maß aller Dinge. Sie halten sich für die besseren Menschen und wer nicht so denkt und lebt wie sie, muss bekehrt, umerzogen, zu seinem Unglück gezwungen und ggf. bestraft werden. Der freie Mensch wird einer wirren Klimaideologie untergeordnet, die eigentlich auch nur ein neues Geschäfts- und Unterdrückungsmodell darstellt.

Um das zu realisieren, hält man die Menschen in Angst und was bei uns normalen Menschen glücklicherweise noch abprallt, wirkt bereits bei solchen labilen Menschen, wie "Letzte Generation" oder "X-Rebellion". Denen hat man soviel Angst eingeredet, dass die sich sogar erschießen würden, wenn denen einer sagt, das wäre gut für's Klima. Ihre Panik führt bereits schon dazu, dass sie gehorchen, wenn man ihnen einredet, dass Kinder kriegen schlecht für's Klima ist.

Ein Grund mehr, diese Truppenteile für antidemokratische Weltuntergangssekten zu halten.

23.06.2023

Was ist Familie?

Was ist Familie? 

Diese Frage stellt sich heutzutage nicht nur für die einzelnen Menschen. Diese Frage ist ein Politikum geworden.

Ich selbst habe nie so etwas wie eine Familie gehabt. Meine Familie war meine mich alleinerziehende unverheiratete Mutter. Mein Vater war bis zu meinen 13. Lebensjahr nur sporadisch in meinem Leben, danach gar nicht mehr. Eine seinerseits sehr kränkende Randbemerkung seinerseits beendete die sporadische, aber dennoch recht gute Beziehung zu ihm. Nach diesem einen Satz gegenüber meiner Mutter in meinem Beisein war er bei mir komplett unten durch. 

"Ich habe was besseres zu tun, als mich um den Bengel zu kümmern."

Das war die Antwort auf die Frage meiner Mutter bei einem zufälligen Treffen in einer Pankower Kaufhalle, wann er sich denn mal wieder bei seinem Sohn sehen lassen wolle. In dem betreffenden Jahr war er nicht einmal zu meinem Geburtstag erschienen.

Meine väterlicherseits existierenden Halbgeschwister kenne ich nicht. Meine Großeltern kenne ich nicht, ich hatte nur eine Stiefgroßmutter mütterlicherseits, die aufgrund ihrer Allüren und Geldgeilheit bei meiner Mutter keinen guten Stand hatte. 

Meine Mutter wollte nie heiraten, sondern letztendlich für sich bleiben. Das führte dazu, dass ich auch Kind eines besonderen "Familienmodells" bin, nicht ohne Folgen. Ich beneidete stets irgendwie meine Klassenkameraden, die eine Familie hatten: Vater, Mutter, Geschwister, Großeltern. Meine Mutter hat für sich entschieden, dass ich mehr oder weniger ohne Vater etc. aufzuwachsen habe.

Somit ist für mich auch klar, was eine Familie ist und darstellt. Jeder soll leben, wie er will. Wer allerdings Kinder in die Welt setzt oder durch Adoption familiäre Verantwortung trägt, muss sich darüber im Klaren sein, dass "Familienmodelle" für die betroffenen Kinder auch folgenreich sind. Eltern oder was sich für solche hält, entscheidet sehr viel Nachhaltiges für und über die Kinder, sei es auf familiärer, gesellschaftlicher oder religiöser Ebene, ohne die Kinder zu fragen oder in irgendeiner Form mit einzubeziehen. Korrekturen dieser Entscheidungen sind für die Kinder im Nachgang nicht oder nur noch schwer möglich. 

Ja, das hatte Folgen. Ich wollte Kinder und wollte sie doch nicht, weil ich immer Angst davor hatte, dass ich meinen Kind(ern) den gleichen Arschlochvater zumuten würde, wie ich ihn letztendlich gehabt habe. Und meine Mutter? Die sorgte dafür, dass ich letztendlich darin noch bestärkt wurde. 

"Warte mit Kindern, bis ich tot bin. Ich will keine Enkelkinder."

Sie ist alt geworden und starb 2018 mit knapp 88 Jahren, ich hätte also lange gewartet. Nichts desto Trotz führte das zu einer konservativen Einstellung zum Thema Familie: Vater, Mutter, Kinder, Großeltern. Mit Familien und insbesondere Kindern macht man keine Experimente und auch wenn sich heute die unterschiedlichsten Konstellationen als Familie sehen, so kann ich dennoch nur davor warnen, dass diese u. U. für die Kinder selbst folgenreich sein können. Und Familienmodelle sind immer Experimente.

Jede und jeder für sich soll leben, wie sie oder er es mag. Aber: Das, was sich dann Eltern nennt, sollte immer daran denken, was sie mit ihren Entscheidungen und Familienmodellen lostreten und wie prägend sie für die Kinder wirken.

Heute, mit knapp 59 ist es zu spät korrigierend zu wirken. Welches Kind will einen Vater, der altersmäßig eigentlich schon der Urgroßvater sein könnte? Der Zug ist abgefahren. Wer jetzt denkt, ich hätte eine Midlifecrisis irrt allerdings auch. Ich bereue mein Leben nicht, ich lebe mit den guten Seiten, aber auch mit meinen Fehlern. Ich will aber dafür warnen, dass Eltern das eigene Leben für sich in den Vordergrund stellen und dann meinen, dies bliebe für die Kinder folgenlos und ohne Konsequenzen.

Ich für meinen Teil, werde mit 130 von der Welt abtreten und dann noch ein paar dutzend Jahre als Poltergeist weitermachen und gepflegt der Menschheit auf den Keks gehen. 

So ist der Plan.